Termine

Anklage nach Angriffen auf Asylbewerber in Wassenberg

Wassenberg/Region Aachen. Der brutale Angriff von Jugendlichen und Heranwachsenden auf Asylbewerber in Wassenberg, der im Januar Aufsehen erregte, war Teil einer Serie von solchen Übergriffen durch Personen, die sich in der Neonaziszene und deren Umfeld bewegen. Die Staatsanwaltschaft Aachen teilte nun mit, dass sie Anklage gegen insgesamt sechs Tatverdächtige erhoben hat. Die Angriffe auf Asylsuchende begannen demnach schon Ende Dezember 2014.

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Positive Sozialprognose ermöglicht Neonazi eine Bewährungsstrafe

Aachen. Das Amtsgericht Aachen hat am Donnerstag den Neonazi und Musiker Timm M. wegen Sachbeschädigung und versuchter gefährlicher Körperverletzung zu einer Bewährungsstrafe verurteilt. In dem Prozess ging es um eine Attacke auf die Bar „Hotel Lux“ in der Pontstraße und um eine bedrohliche Situation im Büro der Piraten-Partei am Hirschgraben.

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Verfahren nach Angriff auf ACU in Pforzheim eingestellt

Aachen. Heute hat das Amtsgericht Aachen ein Verfahren gegen drei junge Männer eingestellt, die an einem Angriff auf Vertreter der „Aachen Ultras“ (ACU) beteiligt gewesen sein sollten. Der Vorfall trug sich Ende 2012 auf einem Rastplatz in Pforzheim zu und war Teil eines seit Jahren schwelenden „Fan-Kriegs“ (Lokalpresse) zwischen rechtslastigen Anhängern der „Karlsbande Ultras“ (KBU) sowie den antirassistischen ACU. Zeugen konnten in dem Prozess offenbar die Angeklagten nicht eindeutig genug belasten.

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Hass gegen Muslime unter falscher Flagge

Aachen. Seit einigen Tagen ist im Raum Aachen eine „Identitäre Aktion“ (IA) aktiv geworden und will mit Aktionen gegen Muslime Hass schüren. So fuhren vor wenigen Tagen am frühen Morgen IA-Aktivisten im Ostviertel im Umfeld von Moscheen mit einem Lautsprecherwagen durch die Straßen und spielten in sehr hoher Lautstärke arabischen Gesang und Muezzin-Rufe ab. Dadurch wurden zahlreiche Anwohner geweckt, viele davon hielten die Aktion für eine solche von Muslimen, die so quasi ihre „Macht“ über die „Ungläubigen“ demonstrieren wollten. In Wahrheit aber waren für die Aktion Rechtsextremisten verantwortlich, die über diesen Umweg die Wut der Anwohner auf die Muslime schüren wollten.

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