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Neue Beratungsstelle für Betroffene rechtsextremer und rassistischer Gewalt im Rheinland

In Nordrhein-Westfalen werden Menschen täglich Opfer rechtsmotivierter, rassistischer und/oder antisemitischer Übergriffe. Immer wieder kommt es auch zu schweren Bedrohungen und Gewalttaten gegen Personen, die nicht in das rechtsextreme und rassistische Weltbild passen. Zu den Betroffenen gehören Migrantinnen und Migranten, politisch Andersdenkende und Andersgläubige, alternative Jugendliche, Schwarze Deutsche, Flüchtlinge, Wohnungslose oder Schwule und Lesben. Die Opferberatung Rheinland (OBR) berät und unterstützt Betroffene, Angehörige, Freundinnen und Freunde der Betroffenen sowie Zeuginnen und Zeugen eines Angriffs.

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Region Aachen: Rechte Straftaten weiter auf hohem Niveau

Aachen. Die Region Aachen gilt neben anderen Regionen in Nordrhein-Westfalen weiterhin als ein Hauptaktionsfeld der rechtsextremen Szene im Land. Landesinnenminister Ralf Jäger (SPD) wies am gestrigen Donnerstag in Düsseldorf bei der Vorstellung des Landesverfassungsschutzberichtes für das Jahr 2011 darauf hin, dass neben Köln, Wuppertal und Dortmund eine spezielle Ermittlungskommissionen gegen Rechtsextremismus (REMOK) im Raum Aachen den Kontroll- und Ermittlungsdruck auf die Szene spürbar erhöht habe. 

Jäger erinnerte auch daran, dass Ermittlungen und Razzien gegen die Neonazigruppen „Aktionsbüro Mittelrhein“ (ABM) mit Hauptsitz im Raum Ahrweiler, dem „Freundeskreis Rade“ (Radevormwald) und die „Kameradschaft Walter Spangenberg“ (Köln) Neonazis verunsichert hätten. „Wir lassen den Rechtsextremisten keinen Fußbreit Raum“, betonte Jäger. Vertreter aller drei Neonazigruppierungen hielten Kontakte mit Neonazis im Raum Aachen, nahmen an Aufmärschen in der Region teil oder organisierten braune Aufmärsche und Aktionen im Raum Aachen, Düren und Heinsberg mit.

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Alemannia Aachen und die "Alten Kameraden"

Aachen. Die Interessengemeinschaft der Alemannia Fans und Fan-Clubs, kurz: Fan-IG, hat der Fangruppe „Alte Kameraden“ eine Feier im Haus der Alemannia-Fans an der Liebigstraße verwehrt. Grund dafür ist, dass die selbst nicht rechtsextremistische Fangruppierung „Alte Kameraden“ zu einer im Werner-Fuchs-Haus geplanten Geburtstagsfeier Mitte Juli auch Neonazis einladen wollte. Erstmals in der Geschichte des Fanhauses und der Fan-IG hat man so offenbar einer Fangruppe untersagt, in dem üblicherweise allen Fans offen stehenden Gebäude eine Feier abzuhalten. 

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LAP Aachen fördert sieben weitere Projekte

Aachen. In diesem Jahr werden sieben weitere Projekte im Rahmen des Lokalen Aktionsplans (LAP) gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus gefördert. Hierfür werden rund 16.000 Euro aus Mitteln des Bundesprogramms „TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN“ bereitgestellt.

Dies hat der Begleitausschuss des LAP Aachen bei seiner jüngsten Sitzung nach intensiver Beratung beschlossen. Projektbeteiligte berichteten zudem aus den bereits laufenden Projekten „Aachen Ost – Was geht?“ (Projektträger: Pfarre St. Josef und Fronleichnam) und der „Bierdeckelaktion für Toleranz“ (Projektträger: Jusos Aachen in Kooperation mit SJD – Die Falken KV Aachen).

Weitere Projektanträge können jederzeit an die Koordinierungsstelle des LAP Aachen gestellt werden. Informationen zur Fördermöglichkeiten finden Sie hier. (dc)