Termine

NRW-Verfassungsschutz sieht in „Die Rechte“ Nachfolgerin verbotener Organisationen

Region Aachen/Düsseldorf. Die durch Neonazis im Raum Aachen begangenen Straftaten sind im Jahr 2012 gegenüber 2011 zurückgegangen. Bei der Veröffentlichung des Landesverfassungsschutzberichtes für das Jahr 2012 in Düsseldorf sagte Innenminister Ralf Jäger (SPD) am Montag, dafür sei auch das Verbot der „Kameradschaft Aachener Land“ (KAL) am 23. August 2012 mitverantwortlich. Die Polizei Aachen ergänzte, auch die Arbeit des Sonderkommissariats REMOK (Rechts motivierte Kriminalität) habe zu einem Rückgang der rechten Straftaten beigetragen.

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StädteRegion Aachen: Tage der Vielfalt und des Miteinander

Aachen/Städteregion. Unter dem Motto „Tage der Vielfalt – Miteinander in der StädteRegion Aachen“ finden vom 11. bis zum 23. Juni zwischen Monschau und Baesweiler Veranstaltungen rund um die Themen Solidarität und Toleranz statt. Das Spektrum reicht von Comedy, Theater über kulinarische Angebote bis hin zu Vortragsveranstaltungen. Alle Termine und Informationen finden sich im Programmflyer (PDF, 488 KB).

Freispruch nach Alemannia-Randale

Aachen. Im Zweifel für den Angeklagten: Aufgrund widersprüchlicher Zeugenaussagen hat das Amtsgericht Aachen gestern ein Mitglied der teils von Rechtsradikalen unterwanderten „Karlsbande Ultras“ (KBU) vom Vorwurf der Körperverletzung und der Beleidigung freigesprochen. Der heute 22-Jährige aus Herzogenrath sollte bei einem Auswärtsspiel in Saarbrücken ein Mitglied der antifaschistischen „Aachen Ultras“ (ACU) geschlagen und als „Jude“ tituliert haben. Zeugenaussagen zufolge war der Disput der Auslöser für schwere Tumulte und Schlägereien zwischen KBU-Anhängern und deren Umfeld auf der einen sowie den ACU-Leuten auf der anderen Seite.

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Gedenkfeier für Opfer des Anschlags von Solingen

Aachen. In Aachen fand heute eine Gedenkfeier für die Opfer des Brandanschlags von Solingen statt. Rund vierzig Menschen versammelten sich dazu vor dem Rathaus an der Gedenktafel der „Wege gegen das Vergessen“. Bei dem von Rechtextremisten begangenen Anschlag waren am 29. Mai 1993 fünf türkischstämmige Mädchen und Frauen ums Leben gekommen, überlebende Familienmitglieder sind bis heute gezeichnet oder schwer traumatisiert.

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