Rechte Gewalt am "Autonomen Zentrum"

Aachen. Abermals haben rechte Hooligans und Neonazis am linksalternativen „Autonomen Zentrum“ (AZ) Auseinandersetzungen provoziert. Während die Linken davon sprechen, dass sie am gestrigen Montagabend von diesen angegriffen wurden, sagt Polizeisprecherin Sandra Schmitz, Auslöser für die Auseinandersetzungen sei ein „Streit“ zwischen zwei Personengruppen gewesen. In Polizeikreisen kursiert die Vermutung,  dass sich der Konflikt wegen einer „Outing-Aktion“ zugespitzt hat.

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Workshop zu aktuellen Formen des Antisemitismus

Aachen. Für den 13. und 14. Januar laden das Institut für Politische Wissenschaft und das Institut für Germanistische und Allgemeine Literaturwissenschaft der RWTH Aachen zu einem wissenschaftlichen Workshop zum Thema Antisemitismus ein. Unter dem Motto "'Man wird doch wohl noch...' Aktuelle Formen des Antisemitismus: Ein Dispositiv im Wandel" referieren verschiedene Wissenschaftler/innen. Das komplette Programm gibt es hier als PDF-Datei.

"Russlanddeutsche" Neonazis tagten in Stolberg-Venwegen

Aachen/Stolberg. In der Region hat am 2. November eine Versammlung von prominenten und zum Teil vorbestraften Holocaust-Leugnern auf Einladung einer Vereinigung rechtsextremer Russlanddeutscher stattgefunden. Ausgerechnet in einer Bürgerhalle in Stolberg-Venwegen, die schon einmal im Jahre 2008 von der unterdessen verbotenen „Kameradschaft Aachener Land“ (KAL) unter Angaben falscher Tatsachen angemietet worden war, trafen sich auch nun die Rechtsextremisten. Diesmal getarnt als Familienfest. 

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Aachener Drogenring mit Neonazi-Beteiligung

Aachen. Gemeinhin geht man davon aus, dass Rechtsextremisten, Neonazis und NPD-Sympathisanten mit Drogen nichts zu tun haben (wollen). In ihrem Parteiprogramm fordert die NPD, dass „die Bekämpfung der Drogenkriminalität“ eine „hohe Priorität“ haben müsse und „Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz“ deutlich „härter zu ahnden“ seien. 2007 forderte eine Neonazigruppe aus der Region nicht nur die „Todesstrafe für Kinderschänder“, sondern ebenso für Drogendealer. Zwei Neonazis dürften derlei wahrscheinlich anders sehen.

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