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Lokaler Aktionsplan Aachen gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus zieht Zwischenbilanz

Aachen. Bei der 43. Mitgliederversammlung von Arbeit und Leben NRW am 26. Juni 2014 in Aachen gab es neben der Geschäftssitzung auch einen öffentlichen Teil in dem eine Zwischenbilanz für den Lokalen Aktionsplan (LAP) Aachen gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus gezogen wurde, den Arbeit und Leben NRW seit 2011 umsetzt.

Im Anschluss an die Eröffnung durch Monika Biskoping, Vorsitzende von Arbeit und Leben NRW, sprach zunächst die unter anderem für Bildung zuständige Kulturdezernentin der Stadt Aachen, Susanne Schwier, ein Grußwort. Sie zeigte „großen Respekt vor der hohen Zahl an jungen Menschen die mit den Angeboten von Arbeit und Leben NRW erreicht werden. Auch wenn allein die Zahl von über 25.000 Teilnehmenden schon beeindruckend genug ist.“ Dies zeige wie wichtig diese Kooperation des Deutschen Gewerkschaftsbunds und der Volkshochschulen nach wie vor sei. „Vielleicht heute wichtiger denn je.“ so Schwier weiter, bereits mit Blick auf den darauffolgenden Beitrag.

Dominik Clemens Winfried Casteel

Dominik Clemens (Arbeit und Leben DGB/VHS NRW) und Winfried Casteel (Volkshochschule Aachen) bilanzierten die bisherige Arbeit des Lokalen Aktionsplans gegen Rechts. Foto: Arbeit und Leben DGB/VHS NRW.

Nach einem Fachvortrag von Alexander Häusler, FH Düsseldorf, zu aktuellen Erscheinungsformen des Rechtsextremismus zogen Winfried Casteel, VHS Aachen und Dominik Clemens, Arbeit und Leben NRW, eine Zwischenbilanz für den LAP Aachen. Diese fiel durchweg positiv aus. Seit dem Start im Mai 2011 konnten mit Mitteln des LAP Aachen bereits 50 Einzelprojekte finanziert werden in denen insgesamt rund 11.000 Menschen erreicht wurden. Dazu kamen diverse Publikationen sowie Veranstaltungen zur Sensibilisierung und Aktivierung der Zivilgesellschaft. Insgesamt konnte ein wichtiger Beitrag zur Herausbildung neuer demokratischer Netzwerke geleistet werden. Auch die Wahlergebnisse der rechten Parteien waren in Aachen zuletzt nicht so hoch ausgefallen wie in anderen Städten.

In der anschließenden Geschäftssitzung gab es eine personelle Veränderung. Dr. Klaus Brülls wurde nach 16 Jahren aus dem Vorstand von Arbeit und Leben NRW verabschiedet. Auf ihn folgt Elke Hülsmann, die von den Mitgliedern einstimmig gewählt wurde. Andreas Meyer-Lauber bedankte sich bei Dr. Brülls für die langjährige engagierte Zusammenarbeit und zeigte sich zuversichtlich, dass Hülsmann zukünftig die erfolgreiche Vorstandsarbeit fortsetzen wird.