Termine

Auftaktveranstaltung „Demokratie leben!“

Aachen. Von Mai 2011 bis Dezember 2014 hat die Volkshochschule Aachen im Rahmen des Bundesprogramms „TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN“ den Lokalen Aktionsplan (LAP) gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus mit zahlreichen Partnern aus der Zivilgesellschaft, Kommunalpolitik und Verwaltung entwickelt und umgesetzt. Im Zuge des neuen Bundesprogramms „Demokratie leben!“ wird der LAP in eine „Partnerschaft für Demokratie“ weiterentwickelt. Hierzu stehen bis voraussichtlich Ende 2019 Mittel des BMFSFJ zur Verfügung, mit denen auch Projektvorhaben Aachener Initiativen und Vereine unterstützt werden können.

Wir laden Sie herzlich zur Auftaktveranstaltung von „Demokratie leben!“ ein. Diese findet statt am

Donnerstag, 28. Mai 2015, 18.00 - 20.30 Uhr
Volkshochschule Aachen, Peterstr. 21 – 25, 52062 Aachen

Details zur Veranstaltung finden Sie im Programm (PDF-Datei, 166 kb).

Aus organisatorischen Gründen bitten wir Sie um eine formlose Anmeldung bis zum 27. Mai per E-Mail an This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.



Rechtsterrorismus: „Oldschool Society“ - Ein Hauptverdächtiger stammt aus Düren

Region Aachen/Borna. Bei einer bundesweiten Razzia gegen eine rechtsextreme Gruppe wurde heute auch ein Neonazi inhaftiert, der aus Düren stammt und sich über Jahre in der unterdessen verbotenen „Kameradschaft Aachener Land“ (KAL) sowie dem NPD-Kreisverband Düren bewegt hat. Nach Recherchen des MDR fand die Polizei bei diesem als „Vizepräsident“ der „Oldschool Society“ (OSS) firmierenden 39-Jährigen fertige Sprengsätze. Die Razzia durch Spezialeinheiten fand statt wegen des Verdachts der Bildung einer rechtsterroristischen Vereinigung. Dabei kam es zu vier Festnahmen, darunter auch Markus W.

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Rassismus: Polizeianwärter zurecht entlassen

Aachen. Polizeianwärter können wegen der Verbreitung rassistischer und menschenverachtender Postings im Internet zurecht aus dem Dienst entlassen werden. Heute entschied dies das Verwaltungsgericht (VG) Aachen. Ein 22-jähriger Mann aus dem Raum Aachen hatte gegen seine Entlassung geklagt, die Polizeipräsident Dirk Weinspach aufgrund solcher Postings veranlasst hatte.

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Das Wutbürgertum auf „Bürgerstreife“

Aachen. Im Herbst 2014 gründete sich eine „Bürgerstreife“ unter dem Namen „Projekt: Wir helfen Aachen“. Rasch meldeten sich kritische Stimmen zu Wort, die befürchteten, dass diese Gruppe ‚irgendwie rechts‘ stehen könnte. Rund sieben Monate wurde die Entwicklung der „Bürgerstreife“ durch den LAP beobachtet und vertiefend recherchiert, wurden Medienberichte ausgewertet und besonders intensiv die für angemeldete Nutzer des sozialen Netzwerkes offen einsehbaren Facebook-Debatten der „Streifen“-Gänger und deren Fans auf verschiedenen Plattformen beobachtet [1]. Klar geworden ist dabei: selbst wenn die „Bürgerstreife“ vorgibt, sie sei nicht rechts, so gehört Menschenverachtung und offener Hass in Teilbereichen dennoch dazu.

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