Termine

Hass gegen Muslime unter falscher Flagge

Aachen. Seit einigen Tagen ist im Raum Aachen eine „Identitäre Aktion“ (IA) aktiv geworden und will mit Aktionen gegen Muslime Hass schüren. So fuhren vor wenigen Tagen am frühen Morgen IA-Aktivisten im Ostviertel im Umfeld von Moscheen mit einem Lautsprecherwagen durch die Straßen und spielten in sehr hoher Lautstärke arabischen Gesang und Muezzin-Rufe ab. Dadurch wurden zahlreiche Anwohner geweckt, viele davon hielten die Aktion für eine solche von Muslimen, die so quasi ihre „Macht“ über die „Ungläubigen“ demonstrieren wollten. In Wahrheit aber waren für die Aktion Rechtsextremisten verantwortlich, die über diesen Umweg die Wut der Anwohner auf die Muslime schüren wollten.

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So kriminell sind die Neonazis im Raum Aachen

Region Aachen. Rechtsextremisten behaupten, Migranten seien besonders kriminell. Der FDP-Landtagsabgeordnete Thomas Nückel wollte nun erstmals von der Landesregierung und dem NRW-Innenministerium in einer Kleinen Anfrage wissen, wie „allgemeinkriminell“ die nordrhein-westfälische extreme Rechte selbst ist. Die Antwort zeigt auf, dass mancher Rückgang bei den politisch motivierten Straftaten im Großraum Aachen 2014 eine Schattenseite hat: Rechtsextremisten begingen nämlich zahlreiche „normale“ Straftaten und 28 nicht politisch motivierte Körperverletzungen.

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Leichter Rückgang bei rechten Straftaten im Raum Aachen

Region. Im Jahr 2014 sind die durch Rechtsextremisten begangenen Straftaten in Nordrhein-Westfalen gegenüber 2013 angestiegen. Dies geht aus einer Antwort der Landesregierung auf eine Anfrage der Grünen-Abgeordneten Verena Schäffer hervor. Entgegen dem Landestrend sind in der Region Aachen ein leichter Rückgang sowie räumliche Verlagerungen zu verzeichnen, wobei besonders im Kreis Heinsberg 2014 die rechten Straftaten zurückgegangen sind.

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„Pro NRW“-Kreischef und Ratsmann Palm verlässt Partei

Aachen. Fast genau vor fünf Jahren übernahm Wolfgang Palm bei der Splitterpartei „Pro NRW“ leitende Posten, nun hat er der selbst ernannten „Bürgerbewegung“ im Zuge heftiger Flügelkämpfe und Verbalattacken wieder den Rücken gekehrt. Der vom Dienst suspendierte Polizist hat dabei wegen seiner ehemaligen Partei seine Pension riskiert – und dennoch schmerzlich erkennen müssen, dass derlei Risiko in einer Partei wie „Pro NRW“ nichts bedeutet, wenn die Machtkämpfe voll entbrannt sind und er sich aus dem Umfeld von Vorstandskollegen sogar öffentlich als „Dreck“ titulieren lassen muss.

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