Termine

Freispruch für Intensivtäter aus Neonazi-Szene

Aachen/Düren. Das Schöffengericht am Amtsgericht Aachen hat einen führenden Kader der „Kameradschaft Aachener Land“ (KAL) aus Düren vom Vorwurf der Nötigung, Sachbeschädigung und Körperverletzung freigesprochen. Denis U. (26) werde, so das Gericht, von sich teils erheblich widersprechenden Zeugenaussagen nicht ausreichend belastet, so dass das Gericht die ihm vorgeworfenen Straftaten nicht als bewiesen ansehe. Das bedeute jedoch nicht, dass „seine Unschuld bewiesen“ sei, so der Richter in seiner Urteilsbegründung am Dienstag. Es bestünden indes zu viele Zweifel, ob der Student die Straftaten wirklich begangen habe.

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Bierdeckel gegen Menschenfeindlichkeit

In wenigen Tagen startet ein im Rahmen des Lokalen Aktionsplan Aachen gefördertes Projekt. Gemeinsam mit den Falken bieten die Jusos Aachen Vorurteilen Paroli. Wir dokumentieren die Pressemitteilung der Jusos zum Projektbeginn:

Der Nährboden für gruppenbasierende Menschenfeindlichkeit, d.h. die Abwertung eines Menschen basierend auf einem Merkmal wie der Herkunft, der Hautfarbe, der Religion, des Geschlechts, der sexuellen Ausrichtung oder aufgrund einer Behinderung, wird angereichert durch Vorurteile gegenüber ‚den Anderen‘, welche in ihrer häufigsten Form in Stammtischparolen zum Ausdruck gebracht werden.

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„Pro NRW“-Funktionär darf nicht mehr Polizist sein

Aachen. Der Aachener Polizeipräsident Klaus Oelze hat den Vorsitzenden des „pro NRW“-Kreisverbandes Aachen, Wolfgang Palm, vom Dienst suspendiert.

Palm, von Beruf Polizeihauptkommissar, hatte Mitte 2010 das Amt als Kreisvorsitzender übernommen. Unterdessen fungiert der Aachener zudem als stellvertretender Landesvorsitzender der fremdenfeindlichen Splitterpartei. Bei der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen trat er zudem auf dem „pro NRW“-Listenplatz zwei an.

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"pro NRW": Aachener antworten mit Solidarität auf Provokation

Aachen. Rund 200 Menschen haben am vergangenen Samstag gegen eine Kundgebung der rechtsradikalen, fremdenfeindlichen Splitterpartei „pro NRW“ in Aachen demonstriert. Zwischen 20 bis 25 „pro NRW“-Mitglieder und –Sympathisanten hatten sich am 5. Mai im Rahmen einer Wahlkampftour nahe der Baustelle der Yunus Emre-Moschee im Ostviertel versammelt und dabei auch Islam-feindliche Karikaturen gezeigt. „pro NRW“ führt einen Wahlkampf, der auf anti-islamische Stimmungen setzt, sich indes ebenso gegen alle anderen Parteien („Altparteien“) richtet. 

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