Termine

Regionalkonferenz fordert Ende der Neonazi-Aufmärsche in Stolberg

Aachen/Region. Großer Ratschlag gegen rechts: Am vergangenen Samstag tagte in Aachen die vierte Regionalkonferenz „Aktiv gegen Rechts“. Rund 100 Vertreter/innen aus Zivilgesellschaft und Politik aus der Region Aachen waren in der Volkshochschule zusammengekommen.

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Urteil: Oberverwaltungsgericht Münster stärkt Neonazi-Gegner

Aachen/Stolberg/Münster. Polizeiliche Auflagen und ein damit begründetes Verbot eines öffentlichen Trainings für die Blockade eines Neonazi-Aufmarsches in Stolberg im Jahr 2011 waren rechtswidrig. Dies hat das Oberverwaltungsgericht (OVG) Münster heute entschieden. Nazigegner hatten damals angekündigt, fremdenfeindliche Hetzmärsche von Neonazis Anfang April 2011 in Stolberg blockieren zu wollen. Mit öffentlichen „Blockade-Trainings“ wollten sie Wochen zuvor auf ihr Anliegen aufmerksam machen, doch die Polizei Aachen untersagte dies mittels Auflagen. Das OVG geht indes noch weiter: es hält nicht nur ein „Blockade-Training“ für erlaubt, sondern auch kurzzeitige, friedliche Blockaden von braunen Aufmärschen für ein zulässiges Mittel der politischen Auseinandersetzung.

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Auftrittsverbot für „Karlsbande“

Aachen. Mit drastischen Einschränkungen geht der Drittliga-Fußballklub Alemannia Aachen gegen die in Teilen rechtslastigen „Karlsbande Ultras“ (KBU) vor.

In den vergangenen Monaten war es neben eher klassischen Fanausschreitungen auch mehrfach zu Attacken auf die antirassistisch ausgerichteten „Aachen Ultras ‘99“ (ACU) gekommen. An allem beteiligt waren unter anderem auch Mitglieder der „Karlsbande Ultras“ (KBU) oder Personen aus deren Umfeld, in dem sich teilweise auch Mitglieder der unterdessen verbotenen „Kameradschaft Aachener Land“ (KAL) bewegen. Weiterlesen beim "Blick nach Rechts": http://www.bnr.de/artikel/aktuelle-meldungen/auftrittsverbot-fuer-karlsbande

Antisemitische Tiraden bei Neonazi-"Mahnwache"

Aachen/Düren.  Rund 35 Neonazis haben gestern in Düren eine antisemitisch geprägte Kundgebung abgehalten, um für den sogenannten „Nationalen Antikriegstag“ am kommenden Wochenende in Dortmund zu werben. Gerüchte, dass eine ähnliche Aktion auch in Aachen stattfinden sollte, bestätigten sich indes nicht.

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