Termine

Auftrittsverbot für „Karlsbande“

Aachen. Mit drastischen Einschränkungen geht der Drittliga-Fußballklub Alemannia Aachen gegen die in Teilen rechtslastigen „Karlsbande Ultras“ (KBU) vor.

In den vergangenen Monaten war es neben eher klassischen Fanausschreitungen auch mehrfach zu Attacken auf die antirassistisch ausgerichteten „Aachen Ultras ‘99“ (ACU) gekommen. An allem beteiligt waren unter anderem auch Mitglieder der „Karlsbande Ultras“ (KBU) oder Personen aus deren Umfeld, in dem sich teilweise auch Mitglieder der unterdessen verbotenen „Kameradschaft Aachener Land“ (KAL) bewegen. Weiterlesen beim "Blick nach Rechts": http://www.bnr.de/artikel/aktuelle-meldungen/auftrittsverbot-fuer-karlsbande

Antisemitische Tiraden bei Neonazi-"Mahnwache"

Aachen/Düren.  Rund 35 Neonazis haben gestern in Düren eine antisemitisch geprägte Kundgebung abgehalten, um für den sogenannten „Nationalen Antikriegstag“ am kommenden Wochenende in Dortmund zu werben. Gerüchte, dass eine ähnliche Aktion auch in Aachen stattfinden sollte, bestätigten sich indes nicht.

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KAL-Verbot: Die Razzia begann im Knast

Aachen. Der Führungskader Denis U. war der erste, dem die Behörden die 66-seitige Verbotsverfügung aushändigten. Gegen 5.30 Uhr betraten Polizisten dessen Zelle in der Justizvollzugsanstalt (JVA) Siegburg. U. sitzt wegen verschiedener Delikte derzeit in Haft. Auch seine Zelle wurde durchsucht. Polizeikreisen zufolge fanden die Beamten bei U. ein Blatt Papier, auf dem der Student ein Wappen für die „Kameradschaft Aachener Land“ (KAL) entworfen haben soll. Eine Raute mit dem Kürzel der Neonazi-Bande vor einem dadurch leicht verdeckten Hakenkreuz, darüber steht die nationalsozialistische Losung „Blut & Boden“.

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Nach Verbot: Neonazi-Kundgebungen am Samstag - aktualisiert

Aachen/Düren. Die Wirksamkeit des gestern durch Innenminister Jäger erlassenen Vereinsverbots gegen die "Kameradschaft Aachener Land" (KAL) und zwei weitere Neonazi-Gruppierungen wird sich womöglich schon am morgigen Samstag in der Praxis bewähren müssen. Im Rahmen einer "Mobilisierungstour" für den sogenannten "Nationalen Antikriegstag", der am 1. September in Dortmund stattfinden soll,  wollen Neonazis auch in der Region Station machen. Die Polizei bestätigte gegenüber der Redaktion von www.lap-aachen.de, dass eine entsprechende Versammlungsanmeldung vorliegt. Demnach soll die Kundgebung bzw. Demonstration in der Zeit von 13 bis 15 Uhr in der Dürener Innenstadt stattfinden. Nach Informationen der örtlichen Antifa-Gruppe ist die Versammlung möglicherweise durch den ehemaligen "Kameradschaftsführer" der seit gestern verbotenen KAL angemeldet worden. Derzeit deutet einiges darauf hin, dass die braune "Mobilisierungstour" vermutlich am Vormittag in Aachen beginnen soll. Also ist morgen mit einem erneuten Aufmarsch von Neonazis in der Kaiserstadt zu rechnen. Weitere Stationen der "Tour" sollen Pulheim und Gummersbach sein.

Nachtrag: Bis zum Freitag Vormittag soll bei der Aachener Polizei keine Anmeldung für eine entsprechende Versammlung vorgelegen haben, hieß es aus gut unterrichteten Kreisen. In Düren soll die Neonazi-Versammlung morgen auf dem Wirteltorplatz stattfinden, teilte das "Dürener Bündnis gegen Rechtsextremismus" (BgR) heute mit. (dc)

Siehe dazu auch den Bericht im Portal "NRW rechtsaußen": DN: Neonazi-Kundgebung am Samstag angemeldet