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Lokaler Aktionsplan gegen Rechts zieht erste Bilanz

Aachen. Theater und Information - unter dem Motto „Ein Blick vorwärts, zwei Blicke zurück“ lädt die Koordinierungsstelle des Lokalen Aktionsplan (LAP) gegen Rechtsextremismus zu einer Resümee-Veranstaltung am 8. Dezember 2012 in die Volkshochschule Aachen ein.

Aus Mitteln des Bundesprogramms TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN konnten in Aachen bislang rund 25 kleinere und größere Projekte für Demokratie und Toleranz gefördert werden. Hierfür standen in diesem Jahr 100.000 € zur Verfügung. Zum Jahresende soll eine erste Bilanz der Arbeit gezogen werden

Die Resümee-Veranstaltung greift ein aktuelles Thema auf: Das Kölner „nö-theater“ gastiert in Aachen und spielt das von Janosch Roloff inszenierte Stück „V wie Verfassungsschutz“. Thema ist die Mordserie des sogenannten „Nationalsozialistischen Untergrunds“. Die Schauspieler Talke Blaser, Felix Höfner und Asta Nechajute folgen den tödlichen Spuren der Neonazi-Terrorzelle und entwickeln aus den Eindrücken ein Theaterstück, eine Geschichte, die nicht hätte passieren dürfen.

Szene aus "V wie Verfassungsschutz". Foto: nö-theater, Köln.

Außerdem informieren Winfried Casteel (Volkshochschule Aachen), Dominik Clemens (Arbeit und Leben DGB/VHS) und Michael Klarmann (Fachjournalist aus Aachen) über die bisherige Arbeit des Lokalen Aktionsplan. Dabei gibt es auch Hinweise, wie sich Initiativen und Vereine im kommenden Jahr am LAP beteiligen und Förderanträge für weitere Aktivitäten gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus stellen können.

Die zweieinhalbstündige Veranstaltung beginnt um 14 Uhr und richtet sich an interessierte Bürgerinnen und Bürger, aber insbesondere auch an Vertreter aus Zivilgesellschaft, Verwaltung und Politik. Der Eintritt ist frei.