Ratgeber für Betroffene rechtsmotivierter und rassistischer Gewalt in NRW

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Aachen/Düsseldorf. Eine neue Broschüre der Opferberatung Rheinland gibt einen Überblick, was Betroffene nach einem rechtsmotivierten oder rassistischen Angriff tun können. Sie ist in deutscher und türkischer Sprache erhältlich.

Opferberatung Rheinland (Hg.): Was tun nach einem rechten oder rassistischen Angriff? Mögliche Schritte und juristische Tipps für Betroffene, Angehörige, Zeugen und Zeuginnen, Düsseldorf, Dezember 2014, 44 Seiten

Opferberatung Rheinland (Hg.): Sağcı ve ırkçı saldırıdan sonra ne yapılmalı? Mağdurların, mağdur yakınlarının ve şahitlerin bu konuda bulunabilecekleri girişimler ve hukuki anlamda ne tür yardımlar alabilirler, Düsseldorf, Dezember 2014

Der Ratgeber richtet sich an Menschen, die eine rechtsmotivierte oder rassistische Gewalttat erlebt haben, an ihre Angehörige und Freundeskreise sowie an Zeugen und Zeuginnen eines Angriffs. Wer Opfer einer solchen Gewalttat geworden ist, sieht sich häufig aus dem Alltag gerissen, verletzt und verängstigt und steht oft Fragen gegenüber, mit denen er oder sie sich bisher noch nie beschäftigen musste: Soll ich Anzeige bei der Polizei erstatten? Was passiert nach einer Strafanzeige? Brauche ich einen Anwalt oder eine Anwältin? Oder: Was ist der Unterschied zwischen einem Strafprozess und einer Zivilklage? Der Ratgeber zeigt auf, worauf direkt nach einem Angriff zu achten ist, gibt einen Überblick über den Ablauf eines Ermittlungsverfahrens und eines Strafprozesses und informiert über mögliche Entschädigungsleistungen sowie psychische Folgen eines Angriffs.

Die Publikation kann gegen eine Versandkostenpauschale von 3,00 Euro zuzüglich der Portokosten unter http://www.ida-nrw.de/publikationen/bestellformular/ bestellt werden. Auf der Website https://www.opferberatung-rheinland.de/aktuelles/ratgeber-fuer-betroffene-rechter-gewalt.html steht sie als PDF-Datei zur Verfügung.

Die Opferberatung Rheinland berät Betroffene rechter Gewalt bei juristischen Fragen, begleitet diese zur Polizei oder anderen Behörden, organisiert ärztliche oder therapeutische Hilfe, rechtlichen Beistand oder DolmetscherInnen und setzt sich - auf Wunsch - für eine öffentliche Solidarisierung ein. Das Beratungsangebot kann auch im Raum Aachen unentgeltlich in Anspruch genommen werden.